22.07.2000:
Viele Mythen und Legenden kreisen um den "heiligen Gral". Ja selbst in der heutigen Liturgie findet man Ausdrücke wie "der Kelch des ewigen Lebens". Wenn ich auch das Streben nach "ewiger" Gesundheit grundsätzlich als einen Fortschritt sehe im Vergleich zu den früheren Bemühungen der Alchemisten, Gold zu schaffen, also das "materielle Wohl" zu "mehren" so ergibt sich daraus doch auch irgendwie die Unersättlichkeit des Menschen. Um so mehr bedarf es Orte in denen wir innehalten, Ruhe finden und über die Sinnhaftigkeit unseres Strebens nachdenken. Seit je her sollen Kirchen, Moscheen oder Tempel (all diejenigen Religionen, deren "heilige Städten" jetzt nicht explizit genannt wurden mögen dem kleinen Narren verzeihen, denn Tamfou hat nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Religionen der Welt - Kommentare und Info's sind übrigens stets wilkommen) solche Orte sein. Aber meist tut es auch schon ein abgelegener ruhiger Ort, wo man sich dem geschäftigen Treiben dieser "Erdenbewohner" entziehen kann ;-)))).
Warum erzähl ich Euch das? Halleluja......... Tamfou hat den heiligen Gral gefunden! [so dürfte das ein Narr in etwa ausdrücken ;-)))))))]
Hier die Gegenüberstellung (linkerseits eine Manifestation des heiligen Grals entnommen der "Ideenwelt Platons" in Form einer hübsch bebilderten Tarotkarte, rechterseits die materiell weltliche Manifestation als Brunnen vor (bzw. neben) der Lambertuskirche in Horst (NL). Wer jetzt noch sagt, daß diese Ähnlichkeit nicht verblüffend ist, hat sicherlich nicht das Zeug zu einem Narren! O};->>>:

Laßt mich noch etwas bei der rechten Manifestation verbleiben - zur linken gibt es genug Bücher über Tarot und anderer symbolbeladener Weltanschauungen, wir Menschen tun halt unser Bestes -: Ich sehe in diesem Brunnen an der Kirche einen sprudelnden Quell (Dusche für Peelmannekes, oder Phallussymbolik bitte mal ausblenden ;-))). Der runde "Kopf" des Brunnens ist durch drei Seitenöffnungen unterbrochen. An jeder dieser Öffnungen fließt das Wasser der Quelle über vier Stufen zum Rand des "Kopfes". Durch die Adhäsion des Wassers an den überwiegend rauhen Stein (sieht aus wie Marmor, erinnert mich aber auch an Granit.... so genau kennt Tamfou sich damit nicht aus ;-) "klebt" das Wasser förmlich an der Rundung der Unterseite und verläßt so je nach "Schwerkraft", Wind und welche Einflüsse es da noch geben mag, an unterschiedlichen Stellen den Stein um dann in das "Becken" am Boden zu fallen und dort für hübsche Wellenmuster zu sorgen. Mal ein kleiner "Deutungsversuch": Gott als die nie versiegende Quelle des Lebens und der Kraft, die über die Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und heiliger Geist) sich auf die Erde ergießt und uns alle mit Leben, Glück und Gesundheit überschüttet. Vielleicht sorgar so sehr überschüttet, daß wir es teilweise gar nicht mehr wahrnehmen, was für ein unendliches Glück uns doch eigentlich wiederfährt. Mir persönlich gefällt die runde Gestallt des ganzen Brunnens sehr. Und der Fluß des Wassers erzeugt unterschiedliche Töne, die auf mich sehr beruhigend wirken. Naja... man könnte es auch einfacher ausdrücken: Ich finde das Ding SCHÖN!!! Danke and die Erbauer. Vergleichen wir noch einmal die rechte mit der linken Seite, so fällt doch auf, daß das "göttliche Ideal" über dem Teich schwebt. Ich habe natürlich Verständnis dafür, daß die Ingenieure dieser - sicherlich wesentlich aufwendigeren - Konstruktion eine "Abfuhr" erteilt haben, dennoch scheint mir der Zusammenhang gegeben. ;-)))
Es würde mich nicht wundern, wenn Kabouter Wijsneus des Nächtens von seinem Sockel gegenüber der Kirche runterhüpfen würde, um mal schnell ein kleines Bad in diesem Brunnen der Glückseligkeit zu nehmen ... verdient hätte er es sicherlich ..., aber wahrscheinlich ist das der Grund dafür, daß vorausschauenderweise nachts (zumindestens um 03:00 morgens am Freitag.... das kann ich nämlich beurteilen, da verließ ich so in etwas den Shuffle) das Wasser des Brunnen abgedreht wird. Naja, hier wird halt noch einmal der Unterschied zwischen Ideenwelt und weltliche Manifestation deutlich. Gottes Quelle versiegt halt nie! Hier auf Erden sind die Dinge halt doch eher endlich ;-))) Nun mag man ja einwenden, daß es sinnvoll sei um Energie zu sparen den Wasserfluß nachts zu stoppen. Aber dann bitte, liebe Horster schaltet doch auch die Beleuchtung des Brunnens ab, denn ein versiegter Brunnen im hellen Lich angestrahlt unterstützt sicherlich nicht meine Deutung als ewiger Quell. Außerdem kann niemals genug Wasser den Brunnen hinabfließen, denn was sich bewegt lebt und das Leben ist ei ständiger Fluß!
Wie auch immer, Tamfou hat hier seinen "persönlichen Gral" gefunden, der ihn mit viel Freude aber auch Ruhe erfüllt.
So kann Tamfou nur jedem raten, seinen ganz persönlichen Gral zu finden, der ihn die nötige Kraft , Mut und Weisheit gibt, dieses wunderbare Leben welches Gott uns schenkte zufrieden und glücklich zu leben!
Apropos Leben...
ja im Shuffle gings wieder sehr lebendig zu. ;-))) Die Kontaktfreudigkeit
der "Eingeborenen" >;-> nimmt immer mehr zu. So gelingt
es bspw. der jungen Frau mit dem bezaubernden Lächeln (bzw. Lachen...
je nachdem) sogar schon sich mir auf wenige Meter zu nähern und mit
dem Finger auf mich zu zeigen, bevor sie irgendwelchen Menschen lachend
irgendetwas erzählt... naja, vielleicht läßt sie mich ja
mal irgendwann teilhaben an ihren "lustigen Geschichten" ;-).
Auch wenn ich das ganze nicht so recht verstehe, erfüllt es mich doch immer wieder mit Freude und ich betrachte das als einen echten Fortschritt in der Verständigung. ;-))))) Halleluja!