Sexualität ist ein oft benutztes Wort und hat so viele unterschiedliche Bedeutungen, wie es verschiedene Wesen - und das sind ne ganze Menge auf dem Planeten Erde - gibt. Sex "entsteht" wenn weibliche Energien auf männliche Energien treffen. Dazu ist weder Körper- noch Sichtkontakt wirklich von Nöten. Energien sind Energien und meist unsichtbar aber konkret fühlbar.

Das was der Durchschnittsbürger unter Sex versteht ist meist ein tierisches Rumgehampel, bei dem Körper sinnlos aneinanderbumsen mit tierischem Gestöhne ja teilweise sogar Gebrülle. Damit ich gleich richtig verstanden werde, so nen Kokolores (in jungen Jahren bin ich auch mal durch diese Phase gegangen aber heut bin ich Welten weiter) hat nichts mit dem zu tun, was Sex in Verbindung mit Tantra und meinen Tempel bedeutet.

Tantra beschäftigt sich mit der Vereinigung von männlichen und weiblichen Energien auf höchster Daseinsstufe (also der Seele), die Körper sind dabei eher Nebensache, aber doch wichtig als Haltepunkte der Seele, damit die Seele im Höhepunkt sich nicht völlig verliert (oder was noch viel schlimmer wäre, verirrt). Leider verirren sich die meisten Menschen täglich beim Sex und wissen es nicht einmal, landen in irgendwelchen Pornosammlungen oder schmutzigen Klos, anstatt einen energetisch erfrischenden, befreienden und zu tiefst beglückenden Höhepunkt zu erleben.

Guten Sex hat man stets mit ALLEN Wesen im Universum zugleich, d.h. wenn ein männliches Wesen (nehmen wir mal als Beispiel mich, Gott Tamfou) einen solchen Höhepunkt hat, dann ist dies grundsätzlich mit ALLEN WEIBLICHEN Energien verbunden, mit Pflanzen mit Vögeln, mit den weiblichen Gewittern und den weiblichen Planeten, halt mit allem in dem weibliche Energie steckt!

Ebenso verhält es sich mit einem weiblichen Wesen (nun, hier fällt mir grad kein Beispiel ein, Schade (-;) das beim Höhepunkt mit allen männlichen Energien des Universums verbunden ist. Eine Trennung in einzelne Individuen ist bloße Illusion und ein künstlicher Trick des eigenen Egos und wird leider grade vom Christentum in der selbstverleugnerischen Art und Weise zur perversen Perfektion getrieben. Die Unterdrückung der natürlichen Sexualität führt zu den absonderlichsten Ausschweifungen der Menschheit auf diesem Gebiet.

Selbstbefriedigung ist keine Sünde, sondern die schönste Art des Gottesdienstes die es gibt. Nix und niemand hat das Recht eine Person an der Befriedigung ihres Selbstes zu hindern oder sie dafür zu schelten. Eine so erlebte natürliche Sexualität ist gekennzeichnet durch Zärtlichkeit , Ruhe trotz äußerster Erregung, und absolutem innigen Glücksgefühl.

Was die meisten Menschen nicht wissen, (in der Bibel stets kodiert: Der Herr gibts den Seinen im Schlafe) den absolut besten Sex hat man im Schlaf, wenn man völlig vom Körper gelöst in der Traumwelt als Seele umherreist, nur kann man sich meist nach dem Erwachen nicht mehr erinnern. Doch manchmal, ja manchmal blitzt noch ein kleines Fünckchen des ewigen Glücks in diese Welt.

Und um dieses ewige Glück geht es in Tamfous Tantra Tempel. Es gibt ein einfaches Ritual, das überhaupt keine sexuelle Handlung erfordert und es doch der Seele ermöglicht die eigene Sexualität im Schlaf und im Traum zu entdecken und zu entwickeln. Mein Tempel im Diesseits ist dabei eine Art Plattform, eine Art Weg, der es der Seele ermöglicht in Welten zu gelangen, die einem im alltäglichen Leben verschlossen bleiben. Wer bereit ist ohne Vorbehalt sich der ganzen Welt gegenüber zu öffnen, der kann folgendes kleines "Tantraritual" vollziehen:

Das Pflaumenmeerritual

Hinter meinem Tempel (Neißestraße 27, Eick, Moers) befindet sich am Boden ein zweistämmiger Pflaumenbaum direkt vor meinem Balkon. Da ich im ersten Stockwerk auf Höhe der Baumkronen der umgebenden Eichen wohne ist eine körperliche Trennung in jedemfall gewährleistet. Wer es an einem Mondknotentag gelingt, mich (ohne Betätigen der Türschelle oder des Telefons - z.B. mit einem Glöckchen oder einem Paar Zimbeln, oder - aber dann bitte leisem - Rufen) auf den Balkon meines Tempels zu bewegen, die (- liebe Jungs habt Verständnis dafür daß ich nicht schwul bin, also nur weibliche Wesen dieses Ritual vollziehen können, da mein Tempel grundsätzlich männliche Polarität aufweist! Ihr müsst Euch also einen entsprechend weiblich gepolten Tempel suchen, der ähnliches anbietet - Viel Glück beim Suchen! -) sollte sich in etwa vor der Terasse meines schräg gegenüberliegenden Nachbarns (Nr.25 - !!!Haltet Euch bitte unbedingt von der Paterre Nr. 27 fern!!!) hinstellen und zwar so, daß der Stab mit den tibetanischen Gebetsfahnen, der weit über meinen Balkon in Richtung Eichen ragt, auf sie weist.

Ob ich mich im Tempel befinde, und für den Gongschlag zum Ritual bereit bin erkennt man daran, ob vor dem Balkonfenster eine kleine Mauretanienfahne (Gelber Halbmond und Gelber Fünfstern auf grünen Grund) gehisst ist. Ist diese Fahne dort nicht zu sehen, ist warten sinnlos und das Ritual sollte an einem anderen Mondknotentag ausgeführt werden. Also gucken erspart sinnloses warten.

Wenn ich den Balkon mit einem kleinen Klöppel aus Pflaumenholz von diesem Baum, den ich extra für tantrische Seelenreisen weiblicher Wesen in liebevoller Kleinarbeit angefertigt habe, betrete und mich vor dem kleinen Tam-Tam-Gong stelle, dann sollte die Ausübende ein lautes vernehmliches "Tam" rufen. Dann werde ich mit dem Pflaumenholzklöppel den Gong in Schwingung versetzen. Dies ist dann das Signal an die Ausübende, das folgende einfach Ritual zu vollziehen: Während der Gong erklingt sollte sie mit ruhigem aber bestimmten Schritt auf den Pflaumenbaum zu schreiten und mit einem klar vernehmlichen "FOU" die beiden Stämme des Pflaumenbaums durchschreiten. Da der Gong nicht allzulang nachklingt sollte sie direkt danach schnell zum Sandkasten laufen und in diesen -ähnlich dem Weitsprung - springen. Dies ist der wichtige Schlußpunkt des Rituals, damit die Seele auch sicher wieder landet!

Wer dieses kleine Ritual vollzieht wird sicherlich viel Spaß in kommenden Träumen haben. Wenns Freude bereitet hat seid Euch gewiß, daß Ihr mit mehr als nur meinem bescheidenen Tempel verbunden ward und haltet bitte eine gewisse Distanz zu meiner Person, denn Eure seelischen Erlebnisse betreffen und gehören nur Euch selbst und betreffen ausschließich die Geisteswelt und sollten nicht in dieser Welt durch sinnlose Gespräche entweiht werden! Der "Kenner" genießt und schweigt ;-)

Sollte wider Erwarten jemanden etwas unagenehmes im Traum passieren, nachdem sie das Ritual vollzogen hat, dann kann man sich natürlich gern im kurzen persönlichen Gespräch bei mir "beschweren", aber bitte immer schön höflich und ruhig, denn meistens liegen die Ursachen für unschöne Traumerlebnisse in der eigenen Psyche bzw. Phantasie!